Unsere Bau-Leistungen in Gerstetten

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Beim technischen Büro für Bauwesen sind Sie immer an der richtigen Adresse. Wir arbeiten stets hart für Sie, damit wir Ihre Ziele erfüllen und gemeinsam mit Ihnen erfolgreiche Projekte realisieren. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die Dienstleistungen, die wir gerne für Sie übernehmen. Haben Sie Fragen? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Bauplanungen in breitem Umfang

Die Leistungen unseres Büros umfassen die kompletten Planungen wie Baugesuche (im Rahmen der LBO § 43 Abs. 4); Werk- und Ausführungsplanung. Detaillierungen und technische Ausarbeitungen in direkter Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern können in Auftrag genommen werden.

Unsere Leistungen im Bauwesen:

  • Planung, Baugesuch, Werkplanung, Ausführungsplanung
  • Energieberatung
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Bauleitung
  • Luftdichtigkeit – Blower Door-Messungen
  • Hygrothermische Bauphysik
  • Messtechnik und
  • Baudokumentation

Bauleistungen, die wir durch unsere Partner anbieten:

Unsere Stärke – Ihr Vorteil – durch Planungsgemeinschaften

Durch eine leistungsstarke Planungsgemeinschaft können auch größere Bauvorhaben – egal ob Neu- oder Altbau, Renovierung, Umbau oder Sanierung – kompetent geplant und abgewickelt werden.

Durch unser Expertenteam können vor allem auch Projekte im Altbaubereich durch die umfangreichen handwerklichen Ausbildungen und Erfahrungen der Planer und Bauleiter sowie Ingenieure umgesetzt werden. So sind auch schnelle, fach- und sachkundige Entscheidungen, in Absprache mit der Bauherrschaft, möglich.

Durch den engen Kontakt zu allen Stellen, Behörden, Gemeinden und Projektbeteiligten können die Verwaltung ebenso wie die Formalitäten rund um eine öffentliche Ausschreibung kompetent und zeitnah umgesetzt werden. Auch die Vorbereitung aller notwendigen Formulare unter Berücksichtigung aller Gesetzte, Normen und Verordnungen sowie anschließende Maßnahmen können so schnell durchgeführt werden. Darüber hinaus bieten eine Kostenberechnung und -schätzungen als Entscheidungshilfen und zur Etatermittlung an. Unser Ziel ist es Ihr Projekt innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und unter Berücksichtigung aller Vorgaben innerhalb Ihres Kostenrahmens zu Ihrer vollsten Zufriedenheit umzusetzen.

Ausschreibung und Vergabe

Wir erstellen Ausschreibung aller Gewerke. Für technische
Gewerke wie Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro usw. ziehen wir externe Fachplaner heran und binden sie parallel in die Planung mit ein.
Bei Bedarf übernimmt unser Technisches Büro für Bauwesen auch die Vergabe der Bauleistungen gemäß Angebot, bis hin zur Bauleitung/Baubetreuung im direkten oder indirekten Kontakt/Auftragserteilung mit der Bauherrschaft. Durch enge Kontakte zu vielen Ortsgemeinden ist uns der Verwaltungsakt ebenso bekannt wie die Formalitäten einer öffentlichen Ausschreibung. Hierfür können wir alle notwendigen Formulare vorbereiten und die nötigen Schritte einleiten. 

Doch wozu dieser ganze Aufwand? Mit detaillierten und umfassenden Leistungsbeschreibungen können Handwerker besser kalkulieren. Die Abrechnung wird erheblich vereinfacht und unliebsame Überraschungen können weitestgehend
ausgeschlossen werden. Zudem werden die Preise und Leistungen vergleichbar und es kann auf dieser Basis der rentabelste Bieter ermittelt werden.
Durch umfassende Ausschreibungen kann der Bauherr in der
Regel Geld sparen und erhält später eine gute und saubere Leistung durch den Handwerker. Ausschreibungen können als Grundlage für einen Bauvertrag und die Randbedingungen dienen. So ist zum Beispiel in der VOB Teil A §4 Abs. 2 beschrieben: Bauleistungen sollen so vergeben werden, dass eine einheitliche
Ausführung und zweifelsfreie Gewährleistung erreicht wird; sie sollen daher in der Regel mit den zur Leistung gehörenden Lieferungen vergeben werden.

Energieberatung

Mit der aktuellen Energieeinsparungsverordnung (EnEV) und als Sachverständiger für Energieeffizienz bieten wir auch Leistungen wie die neutrale und unabhängige Energieberatung und die Ausstellung des Energiebedarfsausweises (Energiepass) an.

Diese Leistungen sind nötig, da Häuser so unterschiedlich sind, wie die Leute, die darin wohnen. Dies gilt für die Gebäudesubstanz wie für die Haustechnik. Und genau hier bietet eine Energieberatung eine enorme Einsparmöglichkeit. 

Ihre Vorteile: 

  • Bis zu 80 % Energieeinsparung
  • Erhöhter Wohnkomfort
  • Werterhalt des Gebäudes
  • Verminderung des Schadstoffausstoßes 
  • Einsparungen durch geringere Energiekosten.

Warum eine Energieberatung?

Die Energieberatung soll der Bemühung zur Minderung des CO2 Ausstoßes dienen. In diesem Zuge wird das enorme Potenzial der Wohnungen in Baden-Württemberg, die vor 1984 entstanden (ca. 85%) sind, verwiesen. Die Energieberatung soll dem Hausherrn eine sehr effektive Möglichkeit der Energieeinsparung, des Werterhalts, sowie der Wertsteigerung seiner Immobilie verdeutlichen. Im Bereich des EnergieSparChecks wird vom Land rund 1,5 Mio. € investiert. 

Was ist eine Energieberatung?

Steigende Energiekosten zwingen zum Sparen. Schon durch energiebewusstes Wohnen lassen sich 10-25% Energie einsparen. Schon mit kleinen Aufwendungen (Zeitschaltuhren, Thermostate, etc.) und geringen Investitionen kann der Energieverbrauch gesenkt werden. Ca. 85% der bestehenden Gebäude wurden vor 1984 errichtet. Ihr Energiebedarf liegt bei ca. 25 bis 45 Liter Heizöl/m2 im Jahr. Durch eine gut abgestimmte Heizungs- und Sanitärtechnik kann der Verbrauch bis zu 10 Liter gesenkt werden.


Brennstoffbedarf eines freistehenden EFH 

Durch errechnete und gezielte Maßnahmen kann der Energieverbrauch so gesenkt werden, dass die Maßnahmen sich für den Hausherrn schon nach wenigen Jahren amortisieren können. Auch dieser Nachweis kann erbracht werden (in Abhängigkeit der Energiekosten und der wirtschaftlichen Lage).

Was wird bei einer Energieberatung gecheckt?

Es ist eine Gesamtaufnahme des Gebäudes mit der Außenhülle und der Haustechnik (Mauerwerk, Fenster, Heizung, bereits entstandene Bauschäden, etc.). Hierbei wird der Ist-Zustand und der theoretische Soll-Zustand ermittelt und mit der seit 01.02.2002 geltenden Energieeinsparungsverordnung (EnEV) verglichen. Zur Unterstützung werden EDV-Programme zur Ermittlung der Ergebnisse und zur Darstellung der bautechnischen Maßnahmen verwendet.

Die "große" Energieberatung richtet sich nach Aufwand und wird im einzelnen verhandelt.


Welche Qualifikation braucht ein Energieberater bevor er eine Beratung durchführen darf?

1.  Einen Nachweis zur Zusatzqualifikation bei diversen Fachverbänden oder Kammern. 

2. Abgabe einer schriftlichen Unabhängigkeitserklärung zur gewerkübergreifenden und neutralen Beratung. 

3. Aufnahme in die Liste des DENA und der KfW über qualifizierte Energieberater. Diese Liste kann abgerufen werden.

4. Zertifizierter für Baudenkmal gemäß der WTA.

Das technische Büro für Bauwesen, Michael Weng ist im Verband der "Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Baden-Württemberg e.V." (www.gih-bw.de) verzeichnet und als zertifizierter Berater unter der Nummer 08-1102 registriert.

Bauleitung

Die Bauleitung umfasst die Kontrolle vor Ort, Aufmaße und umfangreiche Bauleitung mit detaillierter Abrechnung (Rechnungsprüfungen und Kostenüberwachung) gehören zur umfassenden Leistung dazu.
Als eine Variante ist eine separate Beratung und Unterweisung von Bauherren in allen Bau- und Ausbauphasen möglich. Dies ist vor allem für Bauherren mit viel Eigenleistung und geringen Baukenntnissen von Vorteil, ebenso für diejenigen, die ihre Bauaktivitäten ohne Architekt oder Bauträger abwickeln.
Rechnungsprüfungen und Kostenüberwachung im Sinne von Freigaben und Auflistungen zur Übersicht gehören zur Leistung, ebenso wie die zuvor beschriebenen Arbeiten.
Wozu eine Bauleitung und warum? Die Bauleitung soll die Handwerker koordinieren und für einen reibungslosen Bauablauf sorgen. Sie soll die Qualität und die Ausführungen der einzelnen Handwerker prüfen und ggf. unterstützen. Eine gute Bauleitung sorgt für einen schnellen Bauablauf, womit sich der Bauherr lange Doppelbelastungen wie parallel zu zahlender Miete und Kredit einsparen kann. Auch Problembeseitigungen und Fachgespräche werden durch den Bauleiter dem Bauherrn abgenommen. Der Bauleiter sorgt dafür, dass der Bauherr seinen täglichen Verpflichtungen und Arbeiten nachgehen kann. Er dient auch als Mittelsmann zwischen Bauherr und Handwerker.

Wortlaut §45 der LandesBauOrdnung (LBO):

1. Der Bauleiter hat darüber zu wachen, dass die Bauausführung den öffentlich-rechtlichen Vorschriften und den Entwürfen des Planverfassers entspricht Er hat im Rahmen dieser Aufgabe auf den sicheren bautechnischen Betrieb der Baustelle, insbesondere auf das gefahrlose ineinandergreifen der Arbeiten der Unternehmer zu achten; die Verantwortlichkeit der Unternehmer bleibt unberührt. Verstöße denen nicht abgeholfen wird, hat er unverzüglich der Baurechtsbehörde mitzuteilen. 


2. 2. Hat der Bauleiter nicht für alle obliegenden Aufgaben die erforderliche Sachkunde und Erfahrung, hat er den Bauherrn zu veranlassen, geeignete Fachbauleiter zu bestellen. Diese treten insoweit an die Stelle des Bauleiters. Der Bauleiter bleibt für das ordnungsgemäße Ineinandergreifen seiner Tätigkeit mit denen der Fachbauleiter verantwortlich.
Wer darf eine Bauleitung übernehmen? Es ist in der LBO §45 keine genaue Definition enthalten. Jedoch muss bei Bauantrag der Bauleiter seine fachliche Qualifikation bei Bedarf nachweisen können.
Worauf sollte bei der Auswahl eines Bauleiters geachtet werden?
Er sollte Erfahrungen mit dem Bau und dem Bauablauf, sowie mit den unterschiedlichen Gewerken vorweisen können. Weiter sollte er eine Haftpflichtversicherung nachweisen, in der Sach- und Personenschäden in ausreichendem Maße versichert sind.

Luftdichtigkeit prüfen mit Blower Door-Messung

Mit Luftdichtigkeitsprüfungen werden neben der Reduktion von erheblichen Wärmeverlusten auch die Gefahren von Bauschäden bei den heute notwendigen Ausführungsqualitäten stark reduziert. Gemessen wird mit modernsten Geräten der Firmen Blower Door, Airflow und Gann.
Grundlagen der Blower-Door-Messungen und der Luftdichtigkeiten liegen schon seit vielen Jahren in der DIN 4108-7 und in der DIN 13 829 fest, als auch in der DIN EN ISO 9972. Wir wollen und sollen nicht wie soft geglaubt „luftdicht“ bauen im Sinne, dass keine Fenster geöffnet werden dürfen und wir in den Häusern ersticken. Gewollt wird vielmehr die Energieeinsparung und die Verringerung von Bauschäden durch Schimmelpilzbildung. Der Grundgedanke ist eine kontrollierte Lüftung und Belüftung der Gebäude. Dadurch werden auch Zugerscheinungen verringert und die Behaglichkeit vehement erhöht. Ein gesundheitlich notwendiger Luftwechsel muss gewährleistet werden.

Als Grenzwerte der EnergieEinsparVerordnung (EnEV) wird mit natürlicher (Fenster-) Lüftung ein max. Luftwechsel von 3,0 h-1 und bei dem Einsatz einer Lüftungsanlage ein max. Luftwechsel von 1,5 h-2 verlangt.

Um die Auswirkungen besser kennenzulernen hat das Fraunhofer Institut für Bauphysik einen Versuch durchgeführt. Es wurde ein dichtes Bauteil mit einem U-Wert (früher k-Wert) von 0,30 W/m2K definiert. Mit einer Fuge von 1 Millimeter Breite verringert sich dieser Wert (verschlechterte sich) auf 1,33 W/m2K! Dies bedeutet, dass das Bauteil dort um weit über das vier-fache schlechter dämmt! Nach unseren standardisierten Randbedingungen entsteht zudem pro Tag Kondensat in einer Menge von rund 800 g/m und Tag.
Dies zeigt beeindruckend die Wichtigkeit dieser qualitativen Überprüfung der Gebäudehülle. Die Messungen können gem. DIN 13 829 als A- oder B-Messung als auch als Leckageortung ausgeführt werden.
Die B-Messung dient zur laufenden Kontrolle während des Bauens; die A-Messung ist die gem. EnEV definierten ansetzbaren Messung und verringert in der Bilanzierung die Lüftungswärmeverluste, womit wesentlich bessere Endergebnisse erzielt werden können. Reine Leckageortungen dienen zum Auffinden der Undichtigkeiten, sodass diese nachgearbeitet werden können.
Die Kosten und der Umfang schwanken von Projekt zu Projekt und je nach Aufwand. Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot ausarbeiten.