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Sonntag, 17. Dezember 2017

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AllgemeinDas Gebäudeenergiegesetz ist gescheitert

Das GEG kommt nun doch nicht, im Koalitionsausschuss konnte keine Einigung erzielt werden. Die dena sieht darin einen erheblichen Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kritisierte das Vorgehen des Koalitionspartners gegenüber klimaretter.info scharf. Es sei ein "Armutszeugnis", dass die Unionsfraktion das GEG habe scheitern lassen.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena) und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) zum Scheitern des Gebäudeenergiegesetzes:

„Wir bedauern sehr, dass der Koalitionsausschuss sich gestern nicht auf einen Kompromiss zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) verständigen konnte und dieses Vorhaben damit für diese Legislaturperiode gescheitert ist. Das ist in mehrfacher Hinsicht ein erheblicher Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor.

Ohne das GEG wird Deutschland nun zunächst keinen Niedrigstenergie-Standard für öffentliche Gebäude festlegen. Damit verstoßen wir gegen die EU-Gebäuderichtlinie. Außerdem hätte die öffentliche Hand hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen können, dass sie die Energie- und Klimaschutzziele ernst nimmt. Es ist ein schlechtes Signal, wenn sich nicht einmal die öffentliche Hand selbst dazu verpflichtet, ihre eigenen Gebäude heute so zu bauen, dass sie den Klimazielen genügen.

Bedauernswert ist zudem, dass die mit dem GEG angestrebte Vereinfachung des Ordnungsrechts für Gebäude nun erstmal nicht kommt. Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) hätten mit dem GEG zusammengelegt werden sollen. Das hätte vielen Ingenieuren, Architekten, Handwerkern etc. geholfen.

Nach der steuerlichen Förderung für die energetische Gebäudesanierung ist nun ein zweites wichtiges Vorhaben für die Energiewende im Gebäudesektor im politischen Prozess gescheitert. Das zeigt, dass die Politik die Schlüsselfunktion des Gebäudesektors für die Energiewende offenbar immer noch nicht ausreichend versteht.“

Newsletter: haustec.de, 31.03.2017

 

erstellt am 31.03.2017 von Michael Weng

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Sonstige Informationen

Artikel aus der Zeitschrift >>Ausbau und Fassade<<:

:: >Der Boom hat eingesetzt< Interview mit Michael Weng
Mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung 2006 rechnen Experten damit, dass im ersten Jahr über zwei Millionen Energieausweise für Gebäude erstellt werden müssen. Geschulte Energieberater werden gebraucht. ausbau + fassade sprach mit Michael Weng über die Zusatzausbildung zum Gebäudeenergieberater.

:: Der Energiepass für Bestandsgebäude kommt - Viele Angebote zur Fortbildung
Der Energiepass für Bestandsgebäude kommt. Wenn die Novellierung der EnEV wahrscheinlich Mitte 2006 in Kraft tritt, müssen Gebäude im Bestand beim Verkauf und bei Neuvermietung auf ihren energetischen Zustand untersucht werden. Dazu werden geschulte Energieberater gebraucht. Die Qualifizierung zum Gebäudeenergieberater ist eine Chance fürs Handwerk.

Artikel von der Homepage der Gebäudeenergieberater im Handwerk Baden-Württemberg:


:: Gute Konjunktur für Geothermie

:: BP und Shell entdecken das Solarzeitalter

:: Im Wald wächst Wärme: Holz statt Öl

:: Warum ein Energiepass?

:: Eigenheimzulage nach dem Job-Gipfel

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