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Technisches Büro für Bauwesen, Michael Weng

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Sonntag, 17. Dezember 2017

Weng Baubüro

 

Siehe auch...
Luftdichtigkeit - Blower Door-Messungen

 

Luftdichtigkeit prüfen mit Blower Door-Messung

Mit Luftdichtigkeitsprüfungen werden neben der Reduktion von erheblichen Wärmeverlusten auch die Gefahren von Bauschäden bei den heute notwendigen Ausführungsqualitäten stark reduziert.

Funktionsprinzip der Blower-Door-Messung 


Gemessen wird mit modernsten Geräten der Firmen LTM, Airflow und Gann.

Hygromette Messgerät

Grundlagen der Blower-Door-Messungen und der Luftdichtigkeiten liegen schon seit vielen Jahren in der DIN 4108-7 und in der DIN 13 829 fest. Wir wollen und sollen nicht wie soft geglaubt „luftdicht“ bauen im Sinne, dass keine Fenster geöffnet werden dürfen und wir in den Häusern ersticken. Gewollt werden vielmehr die Energieeinsparung und die Verringerung von Bauschäden durch Schimmelpilzbildung. Der Grundgedanke ist eine kontrollierte Lüftung und Belüftung der Gebäude. Dadurch werden auch Zugerscheinungen verringert und die Behaglichkeit vehement erhöht. Ein gesundheitlich notwendiger Luftwechsel muss gewährleistet werden.

Als Grenzwerte der EnergieEinsparVerordnung (EnEV) wird mit natürlicher (Fenster-) Lüftung ein max. Luftwechsel von 3,0 h-1 und bei dem Einsatz einer Lüftungsanlage ein max. Luftwechsel von 1,5 h-1 verlangt.

Um die Auswirkungen besser kennenzulernen hat das Fraunhofer Institut für Bauphysik einen Versuch durchgeführt. Es wurde ein dichtes Bauteil mit einem U-Wert (früher k-Wert) von 0,30 W/m2K definiert. Mit einer Fuge von 1 mm Breite verringert sich dieser Wert (verschlechterte sich) auf 1,33 W/m2K! Dies bedeutet, dass das Bauteil dort um weit über das 4-fach schlechter dämmt! Nach unseren standardisierten Randbedingungen entsteht zudem pro Tag Kondensat in einer Menge von rund 800 g/m und Tag.

Dies zeigt beeindruckend die Wichtigkeit dieser qualitativen Überprüfung der Gebäudehülle.

Blower-Door-Messung im praktischen EinsatzDie Messungen können gem. DIN 13 829 als A- oder B-Messung als auch als Leckageortung ausgeführt werden.


Die  B-Messung dient zur laufenden Kontrolle wären des Bauens; die A-Messung ist die gem. EnEV definierten ansetzbaren Messung und verringert in der Bilanzierung die Lüftungswärmeverluste, womit wesentlich bessere Endergebnisse erzielt werden können. Reine Leckageortungen dienen zum Auffinden der Undichtigkeiten, so dass diese nachgearbeitet werden können.

  

Die Kosten und der Umfang schwanken von Projekt zu Projekt und je nach Aufwand. Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot ausarbeiten.

 

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